Hinter der Kulisse

Da du hierher gefunden hast, wird dich vermutlich die Antwort auf die Frage interessieren, wer eigentlich hinter Schwarzvolk bzw. mela steckt.

mela ist wirklich der Name, mit dem man mich gemeinhin auch im Alltag anspricht. Es ist seit meiner Kindheit mein Spitzname, der aber nur einen trügerischen Schluss auf den Namen zulässt, der auch im Personalausweis steht.
Ich bin ein Kind der frühen 80er und zelebriere - wie der Name meines Blogs schon fast erahnen lässt - die Farbe Schwarz. Im Sommer 2013 habe ich eine Diskussion zwischen meinen Eltern aufgeschnappt, die überlegten, seit wie vielen Jahren ich eigentlich dieser Farbe schon treu sei. Sie kamen auf über 20 Jahre. Ich selber kann mich eigentlich auch nicht dran erinnern, jemals einer anderen Farbe den Vorzug gegeben zu haben.
Und dabei weiß ich gar nicht mehr, wie ich damals in die Szene kam, die ich als Schwarzvolk bezeichne. Meine Lieblingsband Depeche Mode und The Cure aber hatten bestimmt einen großen Anteil daran.

Meine Freizeit verbringe ich aktuell mit Nähen, Programmieren und Sport. Damals, im Januar 2008, entschied ich aus der Not heraus, selbst mit dem Nähen anzufangen. Ich habe nie finden können, was ich gerne an Kleidung gehabt hätte. Also griff ich zu Stoff, Nadel und Faden und nähte damals mühsam per Hand, bis etliche Wochen später meine Pfaff 230 aus einer Wohnungsauflösung ihren Weg zu mir fand. Seither ist sie meine treue Begleiterin. Noch ver wenigen Jahren hatte ich das heere Ziel, irgendwann einmal nur selbstgenähte Kleidung im Schrank zu haben. Mittlerweile bin ich geläutert und nähe keine Basics mehr für mich.

Nicht mehr aus meiner Freizeit weg denken kann ich mir meine Mitgliedschaft im örtlichen Boxclub, die ich seit Juni 2012 unterhalte. Dort trainiere ich olympisches Boxen und CrossFit. Zur Abwechslung dazu geht es regelmäßig ins Schwimmbecken oder zu einer Laufrunde in den Wald. Das Thema Sport verirrt sich daher gerne mal zwischen die Zeilen.

Da ich seit November 2013 Söldnerin bei famra bin, wird sich wohl auch hin und wieder mal mein Schaukampfschwert auf ein Foto verirren und meine kopflose Mitbewohnerin Model für Mode sein, die seit Jahrhunderten aus eben dieser ist.

Gerne greife ich aufgrund meines abgeschlossenen Studiums der Mathematik auf Diplom mit Nebenfach Philosophie auch mal pholosophisch logische oder mathematische Themen auf, die ich - wie ich hoffe - für jedermann verständlich in meine Beiträge unterbringe.

Dieses Blog habe ich im September 2011 ins Leben gerufen und der Name sollte gut zu mir passen. Schlussendlich fiel die Wahl auf „schwarzvolk“, damals noch „schwarzvolk Punkt net(t)“. Zur selben Zeit plante ich mit einem Herrn eine Plattform fürs Schwarzvolk zum Austausch, wie man den Drahtseilakt zwischen gesellschaftlicher Etikette und eigener Identifikation durch die getragene Kleidung bewerkstelligen kann.
Unsere Wege trennten sich, ich kürzte den Namen meines Blogs und das ursprüngliche Projekt unter seiner Leitung wird nun seinem Namen nicht gerecht und ich distanziere mich klar und deutlich davon.
Die Idee, die uns damals erwog, die Plattform zu gründen, trage ich in meinen Blog weiter. Ich möchte mir treu sein, auch im Alltag, auch bei gesellschaftlichen Ereignissen, wenn die Etikette zum Beispiel einen Dresscode vorschreibt.

Ich habe mal einen Satz gelesen, den ich sehr passend finde (vielleicht aber ist da jemand auch anderer Meinung):
Man muss nicht irre sein, um mich zu mögen - aber es hilft ungemein.