Freitag, 3. Januar 2014

Bags are a girls best friends

Marilyn Monroe besang einst, dass der Damenwelt bester Freund die Diamanten wären.
Wenn ich mir aber die holden Damen anschaue, die ich kenne, so haben diese wesentlich mehr Handtaschen als Diamanten.  Aber ein „Bags are the girls best friends“ singt sich mit aller Sicherheit nicht so gut.
Persönlich habe ich auch eine Tasche, da ja nicht immer alles in die Jacken- oder Rocktasche passt. Doch kann ich nicht verstehen, wie manche Damen schon fast täglich ihre durchwechseln. Ich hätte gar nicht die Muße, mein Portemonaie, die Schlüssel, Taschentücher, den Kopfschmerzkalender, das Brillenetui, den MP3-Player, das Kindle Paperwhite, die Desinfektionstücher, den Asthma-Inhalator, meine Medikamente und weiß noch was umzuräumen. Daher hatte ich bis einschließlich 2013 immer nur zwei Taschen im Gebrauch: eine, die mich täglich auf die Arbeit begleitet und eine, falls in der Freizeit mal eben nicht für alles benötigte (vieles brauche ich ja nur zu bestimmten Tageszeiten wie die Medikamente) die Jackentasche ausreichte. Und die letztgenannte Tasche hatte pünktlich zu Weihnachten ihr Leben ausgehaucht. Und da musste für mich eine neue her. Am besten eine, die auch gleich die Arbeitstasche ersetzt, ohne für die Freizeit zu groß zu sein.
Schließlich fiel meine Wahl auf die oft angepriesene Schnabelinabag. Für mich in small und natürlich in schwarz. Und weil grün leider nicht überall dazu passt, wurden die Akzente in weiß gesetzt. Verwendet habe ich ausschließlich Materialien, die vorhanden waren (lediglich die Karabiner und D-Ringe mussten angeschafft werden), bezüglich des Obermaterials (schwarzes Côtelé aus Baumwolle von www.stoffamstueck.de
) war es sogar eine sehr gute Resteverwertung.  
 
Die weißen Akzente habe ich aus weißem Baumwollköper gemacht, den ich mal auf dem Stoffmarkt Holland gefunden hatte und der hochwertiger ist, als so manch anderer Köper, den ich bisher zwischen die Finger bekam.

Die Paspeln und das Futter sind aus normaler schwarzer Baumwolle genäht, die ich für solche Zwecke immer meterweise daheim habe.
 


Im Schnitt habe ich mich für die Variante mit allem Schnickschnack entschieden: Taschen, Paspeln, zusätzliche Henkel an der Seite, die ich abnehmen kann (im Gegensatz dazu habe ich aber die normalen Henkel wesentlich kürzer als in der Anleitung vorgesehen gehalten), geschlossene Tasche mit Zipper und Seitenteil mit Zipper, um zusätzlichen Platz zu gewinnen.


Ich bin zufrieden mit meinem neuen Alltagsbegleiter: es passt auch noch das Frühstück für die Arbeit mit rein. Und somit kann ich dann auch direkt meine vorherige Arbeitstasche in Rente schicken. Auch wenn ich das Handtaschenklischee vollkommen bedient habe und mir eine Damentasche genäht habe: eine kommt, zwei gehen. Unterm Strich habe ich also Taschen abgebaut. Und das klingt schon viel mehr nach mir.

Kommentare:

  1. Ja, das ist definitiv eine Handtasche für dich. Schlicht, mit raffinierten Details und praktisch.
    Gut, dass du sie nach meinem Besuch genäht hast, sonst wäre sie jetzt weg. XD

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  2. Schön mal eine Schnabelinavariante zu sehen die nicht so kunterbunt und überladen an Details ist. Dann auch noch mit Spinnennetzfutter <3

    Falls du irgendwann mal mehr als eine Handtasche hättest, gibt es auch praktische Taschenorganizer.

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  3. Also die Tasche hätte ich mit meinem Leben verteidigt, Selene :)

    @QueenofDark:Der Stoff mit den Spinnweben gehört zum Kindle, welches bereits in der Tasche ist. Das Futter selber ist komplett in schlicht schwarz gehalten. Und Taschenorganizer finde ich mindestens genauso unnötig wie eine zweite Tasche o.O

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  4. Sehr sehr hübsche Tasche! Gefällt mir sehr gut :)

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  5. Hallo...was für eine tolle Tasche.Die würde auch prima zu mir passen.Haste toll gemacht,bin neidisch.Bussi Mama

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  6. Deine Schnabelina sieht ja auch richtig toll aus!
    Und lustig, dass wir fast die gleiche Überschrift gewählt haben =)

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