Sonntag, 31. März 2013

Grün macht glücklich

Wenn schon nicht der Frühling vor der Tür Einzug halten möchte, dann sollten wir ihn uns in die Wohnung holen.
Letzte Woche hatte ich Besuch von MissKitten aus dem grünen Forum, die sich ein paar Ableger und die ein oder andere Pflanze abgeholt hatte.
Für mich bedeutete dies ein wenig mehr Platz daheim. Zumindest so viel, dass ich einen kürzlich gefassten Plan umsetzen konnte.
Gestern stattete ich der örtlichen Gärtnerei wieder einen Besuch ab und nahm eine grüne Pflanzschale und ein paar weitere Lithops mit.
Ich hatte mich in den letzten Wochen im Internet ein wenig informiert, welche Pflege und welches Substrat Lithops brauchen. Seramis und Bimsstein sind am idealsten. Vor einigen Wochen hatte ich einem befreundeten Paar beim Umzug geholfen und dabei einen Sack Seramis abstauben können. Somit hatte ich gestern dann alles daheim, was ich für meinen Miniatur-Lithops-Garten brauche.


Da Lithops Sukkulenten sind, werden sie äußerst spärlich gegossen, im Zeitraum November bis Mai sollte gar nicht gegossen werden, da die Pflanzen sonst faulen könnten. Bei zu wenig Flüssigkeitzufuhr machen sich leichte Runzeln an den Seiten bemerkbar. Das nenne ich persönlich doch mal pflegeleicht.
Eben weil diese Pflanzen so wenig Wasser benötigen, konnte ich sie direkt in die Pflanzschale setzen, ohne das Risiko der Wurzelfäule in Kauf zu nehmen. Bei anderen Pflanzen hätte ich wohl eher auf einen Pflanz- mit Übertopf zurück gegriffen.

Momentan spiele ich noch mit dem Gedanken, Bimsstein zu holen und als weitere Deko zwischen die lebenden Steine zu legen. Wenn ich mal welchen per Zufall finden sollte...

Sonntag, 24. März 2013

Das Stoffmonster

Ich möchte nun endlich mal verraten, was ich mit der 10m grünen Baumwolle geplant hatte.
Ich fand die Idee, daraus einen Heißluftballon zu nähen, schon ziemlich toll. Aber ich glaube, dazu eignet sich keine Baumwolle. Dann also doch den ursprünglichen Plan umsetzen. Der hieß nämlich: Einen Salto-Rock für Mordia Black zu nähen. Immerhin habe ich meine tollen Shirts schon bekommen.

Der Schnitt des Rockes ist simpel: pro Farbe sechs Trapeze. Und diese aneinander nähen. Und damit später auch geschnürt werden kann, an die Trapeze, die später den sichtbaren Rock stellen, Corsagenband annähen. Den Verbrauch dessen hatte ich einmal im Kopp grob überschlagen und dann unreflektiert bestellt. Zum Glück überschlage ich sehr gut, denn ich habe das Band fast gänzlich aufgebraucht:




Nachdem ich also insgesamt 18 Trapeze aneinander genäht hatte, hatte ich ein Ungetüm mit einem Bund von insgesamt 270cm und Saum von 810cm.






Die farbliche Anordnung orientiert sich am "Original": Klick

Die jeweils gleichfarbigen Stoffe werden links auf links mittig 20cm von oben abgesteppt, so dass man die hellgrünen und schwarzen Stoffbahnen nach innen falten kann.

 

Jetzt sieht es schon mehr nach Rock aus.
Ein schwarzes Rockbahnen-Paar habe ich nicht eineinander gesteppt. Eine Hälfte habe ich so unter eine dunkelgrüne Rockbahn geheftet und die andere schwarze Hälfte ungefaltet gelassen. Dies soll das Anziehen ermöglichen (dadurch gewinnt der Rock 15cm mehr Umfang am Bund und kann dann in der Weite reguliert werden). Den Bund habe ich verstürzt, den Saum doppelt umgeschlagen und abgesteppt. Und natürlich eine dunkelgrüne Kordel eingenestelt.





An sich ist der Rock einfach genäht, doch die Stoffmassen machen es sehr unhandlich und auch sehr zeitintensiv. Allein das Versäubern der Trapeze hat mich gut drei Stunden beschäftigt. Das Säumen erstaunlicherweise aber nur knappe 40 Minuten.

Gleich darf der Rock noch eine Runde in der Waschmaschine drehen, um die letzten Kreidereste abzubekommen. Und dann darf sich der Rock auf den Weg zu seiner neuen Besitzerin machen. Ich hoffe, dass er ihr gefallen wird.

Mittwoch, 13. März 2013

"Grau oder Pink?"

Kommenden Samstag feiert einer meiner Kollegen in großer Runde seine Silberhochzeit, seinen und ihren 50. Geburtstag. Und natürlich sind auch wir, seine liebsten Kollegen, eingeladen. Und natürlich werde ich auch hingehen.
Da Abendgarderobe gefordert ist, beherrscht momentan die Kleidungsfrage die Smalltalks in den Büros. So wurde ich gestern mit der Frage "Grau oder Pink?" konfrontiert, da eine Kollegin ihr Outfit auf bereits zwei Kleider eingekreist hatte.
Und auch ich habe lange gegrübelt, mit was ich  mich kleiden möchte. Anfangs hatte ich Ausschau nach einem Kleid gehalten, habe aber dann meine Vorliebe für Pullunder wieder entdeckt und mich dann lieber für eine Kombination aus Modell mela in schwarz-weiß, weißer Bluse und schwarzem Pullunder entschieden.
Insgesamt finde ich die Kombination herrlich schlicht, herrlich ich selber und dennoch einen Hauch von vornehm. Nicht under- und auch recht nicht overdressed.

 
Dies ist die letzte Version des Modells mela, die mit der Farbe schwarz und Kontrstschrägband arbeitet. Für das WGT und meinen arg abgenommenen Alltagskleidungs-Vorrat plane ich noch drei weitere Versionen und Variationen - aber nicht mit Schrägband als Kontrast.


Bei meinem heutigen Besuch in der örtlichen Gärtnerei konnte ich einfach nicht an einer Lithops  vorbei gehen. Sie sieht einfach zu toll aus!





Ich  bin ja echt geneigt, sie in eine große Schale mit vielen, vielen Steinen zu pflanzen.
Nach einem Telefonat mit meinen Eltern weiß ich übrigens, dass ich mein "Ich kann nicht in die Gärtnerei fahren, ohne nicht mindestens eine Pflanze mitzunehmen" von meiner Mama habe.

Montag, 4. März 2013

mela erobert die Welt!

Ich neigte schon immer zum Größenwahn...gemeint ist aber nicht die Person, deren Finger gerade diese Zeilen hier tippt, sondern "mein" Rockmodell.
Passend zu meinem neuen Wohnungsdesign werkelt mir Noctua gerade eine Kissenhülle mit den berüchtigt und süchtig machenden Sechsecken. Im Gegenzug dazu werkel ich für sie einen Rock. Nämlich Modell mela. Mit curryfarbenen Akzenten. Ja, curry. Klingt eigentlich eher nach einem Besuch beim Asiaten, aber ich finde die Farbkombination mit schwarz eigentlich ziemlich edel, muss ich zugeben.







Bei diesem Modell habe ich auch meine erste Anpassung im Schnitt gemacht. Statt eines einseitig verdeckten Reißverschlusses, habe ich hinten mittig einen Nahtreißer eingearbeitet.