Sonntag, 29. April 2012

Bunt und verrückt

Ich habe ja nicht erst gestern meinen Kampf gegen die Stoffberge aufgenommen (auch wenn ich ihn gestern zum ersten mal hier im Blog erwähnte) und ideal zum Resteverwerten eignet sich Patchwork. Zum Glück habe ich meinen Weg dahin finden können (wenn auch nicht ganz ohne zielstrebige Schubser in diese Richtung).

Heute habe ich mir vier Quadrate aus einem Stoffrest zugeschnitten, ca. 28x28cm groß. Diese sind mein Trägerstoff.


Dann wird die Schatztruhe namens Restekiste geöffnet und irgendein Rest heraus gezogen. Am besten sehr klein. Den steppe ich mittig einfach drauf.


Um die Kanten dieses bunten Restes setze ich weitere Stoffreste, deren Kantenlänge exakt gleich lang sind (ggf. also zurecht schneiden).


Und an deren Kanten kommen wieder passgenau Stoffreste.





Solange, bis der Trägerstoff voll ist.


Insgesamt machte ich heute vier solcher Quadrate. Hat ungefähr 2 Stunden gedauert und nur einen minimalen Teil meiner Retekiste verschlungen. Naja, der erste Schritt aber ist ja getan.



Daraus wird später eine Tischdecke für meinen Wohnzimmertisch. Diese Technik nennt sich übrigens Crazy. Und in meinem Fall wußte ich wirklich nicht, wie die Quadrate aussehen werden, als ich anfing.

Zur Zeit habe ich abartig viele Ideen in der Warteschleife. Zum Glück habe ich erstmal noch 9 freie Tage vor mir. Urlaub!

Montag, 9. April 2012

Schwarz-Grünes Patchwork - FINALE

Für den gestrigen Besuch meiner Familie waren mein lieber Technik-Fraggel und ich am Anfang der Woche in unserer WG-Küche fleißig zu Werke gegangen. Denn mit leeren Händen wollten wir auch nicht zum Ostersonntäglichen Grillen vorbei kommen. Und so zauberten wir Pralinen - limited Edition (Knuspriges Marzipan mit Mandelkrokant und Baileys-Pralinen).


Schmecken tun sie sehr lecker und ich glaube, meine Familie hatte sich sehr gefreut.


Den heutigen Tag verbringe ich dann wieder daheim und widmete mich meinem zweiten Patchwork-Projekt.
Leider konnte ich ein paar Stunden lang keine Fotos machen, da ich erst die Akkus für die Camera laden musste. Aber pünktlich zum Finish waren sie dann aufgeladen.

Ich musste an dem Patchwork nur noch die Rückseite zuschneiden und die Ränder mit einem breiten Streifen einfassen.



Mir gefällt es sehr gut und ich bin ein wenig traurig, dass ich es abgeben werde. Aber ich kann es dann ja immer, wenn ich meinen lieben Technik-Fraggel besuche, ansehen :)

Am Rand habe ich seine Initialen und meinen Schmetterling gestickt.



Bei diesem Patchwork lernte ich, dass nicht alles, was schwer aussieht, auch schwer zu nähen ist. Ihr erinnert euch an meine leichte Panik vor dem Mittelblock? Und dann war er doch so einfach zu nähen...

Samstag, 7. April 2012

Schwarz-Grünes Patchwork - Klappe die Fünfte

Gestern nutzte ich den Feiertag, um entspannt zu nähen. Entspanntes Nähen heißt bei mir soviel: ich sitze in meinem Lesesesel, schaue DVD (gestern war es Verblendung), trenne Nähte oder hefte zusammen und husche an die Nähmaschine, um die Naht zu schließen.

So trennte ich dann erstmal alle Blöcke voneinander, mit denen ich nicht zufrieden war und fasste jeweils zwei Quadrate zu einem Rechteck zusammen. Dabei habe ich immer erst vorgeheftet mit Heftgarn, geschaut, ob es passt und dann mit der Maschine die Naht endgültig fixiert.


Im nächsten Schritt habe ich dann ebenfalls ordentlich vorgeheftet, korrigiert und dann die Naht maschinell gesetzt.



Und dann war ich so richtig in Fahrt :) Ich schnitt noch die letzten schwarz-grünen Blöcke zu und habe sie auch direkt zusammen genäht.


Dabei wollte ich es dann auch eigentlich belassen. Aber wie das so ist, dachte ich mir, dass ich nun ja auch die einzelnen Blöcke mit den schwarzen Zwischenstreifen auch schon verbinden könnte.
Gedacht, getan:



Und da wollte ich dann erstmal nicht am Patchwork weiter machen, da ich den Montag dafür reserviert halte.

Montag, 2. April 2012

Schwarz-Grünes Patchwork Klappe die Vierte

Bei meinem Patchwork-Projekt habe ich Fortschritte gemacht. Da ich das Schnittmuster soweit vorbereitet hatte, brauchte ich für die nächsten beiden Blöcke nur 16 grüne und 32 schwarze Dreiecke zuschneiden und diese aneinander nähen (also erstmal zwei schwarze an ein grünes Dreieck). Damit ich dann zwei somit genähte Rechtecke auch wirklich sauber aneinander nähe (so dass die Spitzen der Dreiecke eine Linie bilden), fälle ich auf der linken Seite ein Lot durch die Spitze des grünen Dreiecks und hefte diese Linien beim Zusammennähen exakt übereinander.

So schaffte ich es dann, die Dreiecke wie gewollt aneinander zu bekommen.


Zwei solcher Quadrate werden dann wieder zu einem Rechteck zusammen gesetzt, wobei ein Quadrat um 90° gedreht wird. Und auch hierbei helfen die gefällten Lote wieder, exakt aneinander zu nähen.



Dennoch sollte ich nicht allzu müde dabei ein.....denn dann hilft auch die größte Sorgfalt nicht: das hier darf ich auftrennen und noch einmal aneinander nähen. Aber das mache ich nicht mehr heute. Meine Augen möchten nur noch zufallen....