Donnerstag, 23. Februar 2012

Tischlein deck dich!

Nach nur 34 Tagen ist es vollbracht: mein Patchwork ist fertig. Zur Freude dieses Anlasses habe ich mir spontan in den Finger genäht. Ich korrigiere: Daumen (der ja wegen eines fehlenden Gliedes kein Finger ist). Aber keinen Tropfen auf das Nähwerk fallen lassen (sondern emsig den Finger in Papiertaschentücher gewickelt).


Die Rückseite besteht aus dem hellen Stoff. Ich war so stolz auf mich selber, dass ich sogar überlegte, mein Monogramm drauf zu sticken (an der Stelle zeige ich mir jetzt rückblickend noch immer einen Vogel).
Natürlich muss sie auch sofort Probeliegen.


Und so ziehe ich Bilanz zu meinem ersten Patchwork:
ich hätte nie gedacht, dass Patchwork soviel Spaß machen kann. So ein Werk von der Planung bis zur Vollendung zu sehen, das ist schon irgendwie "cool"(? mir fällt leider kein besseres Wort ein).
Beim Patchworken selber lernt man eine Menge Ordentlichkeit. Beim Schnitt erstellen, beim Zuschneiden, beim Zusammentackern, beim Bügeln. Ich glaube, da nehme ich eine Menge mit in meine nächsten Projekte. Und auch wenn ich jetzt erstmal das Patchworken sein lassen werde (zu viele andere Ideen im Kopf), so hat mich nun doch der Ehrgeiz gepackt, noch weitere Projekte in dieser Richtung anzugehen. Aber erstmal müssen wieder Patchwork-Ideen her...

Sonntag, 12. Februar 2012

The sparrows are flying again

Mein Patchwork nimmt endlich wirklich mal Gestalt an. Nach langem Hin und Her und etlichen Fehlversuchen habe ich mich dazu entschlossen, die Pfeile als zwei aneinander gesetzte Quadrate zu konstruieren - und siehe da: es klappt auf einmal!



Doch nun kann ich erstmal nicht an meiner Küchentischdecke weiter machen: mein schwarzer Stoff ist alle. Dass so etwas mir passieren kann, stand für mich immer außer Frage...also erstmal warten, bis die neue Lieferung da ist.




Mittwoch, 1. Februar 2012

Rule 32 - Enjoy the little things


Heute habe ich mich mit jemanden sehr lange unterhalten, den ich erst vor kurzem kennen lernen durfte. Diese Person war froh darüber, dass ich den Weg, wie ich ihn eingeschlagen habe, auch gehe - sonst hätten wir uns nie kennen gelernt. Er griff in seine Hosentasche, holte einen Beutel heraus und schüttelte eine Handvoll Marienkäfer aus Holz auf den Tisch. Einen schenkte er mir. Eine Geste, die mich wirklich berührte.