Montag, 24. Dezember 2012

Kriechende Schnecken


Ich gestehe ganz offen, dass ich kein Freund von Weihnachten bin. Es fängt damit an, dass das Fest in die Winterzeit fällt und hört damit auf, dass die Menschen aus christlichen Landstrichen im Dezember merken, dass sie dringend noch Geschenke für die Liebsten brauchen und Straßen, Supermärkte und unsere Shopping-Meile verstopfen.
Eigentlich mache ich meinen Liebsten zwischendurch gerne eine Freude und brauche dafür keinen festen Tag im Kalender. Um Weihnachten kommt man aber dennoch nicht herum, vor allem dann nicht, wenn es kleine Kinder in der Familie gibt (in diesem Fall meine Neffen).
Ich persönlich bin dazu übergegangen, die Geschenke spätestens Mitte November zu besorgen. Und das klappt auch immer ganz gut – so muss ich mich dem Weihnachtstrubel kurz vor dem Fest immer nur im nötigsten Fall aussetzen.
Freitag überfiel mich aber zu Mittag eine Idee, was ich meinen Eltern zusätzlich schenken könnte: eine Patchwork-Tischdecke. Also schnell noch einmal ein wenig Stress vor den Feiertagen.
Zugegebenermaßen wurde ich aber schon vor Monaten gefragt, ob ich noch eine machen könnte.
Nach einigem Blättern in meinem tollen Patchwork-Buch hatte ich dann auch schon einen Plan. Und dessen Umsetzung habe ich dokumentiert.
 
Den Anfang machen vier 7x7cm Quadrate (inklusive Nahtzugaben von 1cm – mit 1cm NZ arbeite ich am liebsten, ist aber für Patchwork oder Quilt eigentlich untypisch) in zwei verschiedenen Farben, die zu einem größeren Quadrat zusammen gesetzt werden.
Aus meinem Stofflager fischte ich dazu einen schwarzen und einen roten Jacquard.
 
 
Das entstandene Quadrat hat eine Kantenlänge von 12cm. Nun habe ich jeweils ein Quadrat in rot und schwarz zugeschnitten, dessen Diagonale der Kantenlänge + 1cm Nahtzugabe entspricht. Nach dem Satz des Pythagoras und Runden ergibt dies eine Seitenlänge von 9,2cm. Das Quadrat wird diagonal geteilt und an den Seiten des Quadrates angenäht, so dass sich gleichfarbene Dreiecke gegenüber liegen.
 
 

 
 
Es wird erneut jeweils ein Quadrat in schwarz und rot zugeschnitten, dessen Diagonale der Kantenlänge des neuen Quadrats plus 1 cm Nahtzugabe entspricht. Und wieder wird nach diagonaler Teilung die entstandenen Quadrate angenäht, so dass sie gleichfarbene Dreiecke gegenüber liegen.
 
 
 
Es werden nun solange Quadrate in den beiden Farben zugeschnitten, bis das zusammen gesetzte Quadrat die gewünschte Größe hat. Beim Annähen der Dreiecke muss aber darauf geachtet werden, dass der Farbversatz richtig gesetzt wird. 

 

 
 
Ich finde das Muster sehr schön, da es komplexer aussieht, als es eigentlich ist - es besteht immerhin nur aus Quadraten und Dreiecken. Dieses Muster nennt sich übrigens "Snails Trail".
Ich habe parallel zwei solcher Blöcke genäht und diese mit Steifen aus Jacquard verbunden.
 
 
Insgesamt hat die Tischdecke eine Größe von 50x80cm und ist mit normaler schwarzer Baumwolle verstürzt.
 
Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass das Patchwork meinen Eltern ebenfalls gefällt.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen schöne Feiertage!
 

Samstag, 8. Dezember 2012

Die Invasion der Monster beginnt

Ich wusste, irgendwann wird es sich auszahlen, dass ich das Häkeln erlernte.

Spätestens seit letzter Woche, als ich mein neues Buch aus dem Briefkasten fischte, zahlt es sich nun aus.
Bestellt hatte ich mir nämlich ein Buch zum Häkeln von Mini-Monstern.

Und dreimal dürft ihr raten, womit ich gestern Abend meinen Feierabend feierte. Richtig, mit Häkeln.

Entstanden ist dabei mein erster Nosferatu, der sehr lichtscheu ist und daher erst stilecht heute Abend im Dunkeln fotografiert werden wollte.






Leute, ich hänge nun vollkommen an der Häkelnadel. Am liebsten würde ich dem Nossi nämlich all seine Freunde aus dem Buch häkeln.

Auf das Buch steiß ich übrigens, als ich mir eigentlich die Kosmos Häkelnbox für Kinder bestellen wollte. Auf die wiederum stieß ich nämlich schon vor Ostern im örtlichen Spielzeugladen, als ich Ostergeschenke für meine Neffen suchte. Die gönne ich mir demnächst, wenn ich alle Monster durch habe. Oder doch erst mal eine weitere Amigurumi-Sammlung?



Samstag, 1. Dezember 2012

It's all about (B)Attitudes!

Ich habe es schon wieder getan.....GESWAPPT!

Diesmal zum Thema Fledermaus und ich durfte der Gluglu ein Geschenkpaket zusammen basteln.
Entstanden sind dann diese "Mini-Werke":


ein Dreiecks-Fledermaushalstuch, schwarz/rote Stulpen nach der Gone Batty Wristwarmers - Anleitung, selbstgebackene Fledermauskekse, ein Haarstab mit Fledi, eine Fledi-Rassel, Haribo Vampire vom Edeka und eine dritte Stulpe als Handysocke.

Ich hatte beim Werkeln wahnsinnig Spaß und habe aus Gluglus Wunschideen direkt vier Stück umgesetzt.

Selber wurde ich auch bewichtelt und strahle noch immer übers gesamte Gesicht. Mich erreichte ein Geschenkpaket von Milktea mit tollem schwarz-grünen Inhalt:



Ich habe neben einem Armkettchen und einer Fledermaus für den Rückspiegel einen Topflappen und einen Ofenhandschuh bekommen. In - wie bereits erwähnt - meinen präferierten Farben.

Das "Patent" des Ofenhandschuhs ist in seiner Einfachheit genial und es juckt mir in den Fingern, dem (einsamen) Kerlchen noch ein paar Brüder zukommen zu lassen: Milky zeigt, wie man ihn hält.

Und der Topflappen hat ein Detail, was man beim genaueren Hinsehen entdeckt.





Eine abgesteppte Fledermaus!

Ich bin hin und weg. Mein Geschmack wurde voll und ganz getroffen und ich stehe ja bekennenderweise auf solche Alltagshelfer (in der Küche). An dieser Stelle noch einmal einen ganz großen Dank an Milktea!

Donnerstag, 22. November 2012

Der erste Jahrestag


Vor einem Jahr noch sah ich die Welt aus anderen Augen.

Ich würde alles dafür geben, wenn ich wieder  so normal wie noch vor über einem Jahr sehen könnte. Ich würde aber keinen Cent für jene falschen Freunde geben, die mit dem Verlust meiner Sehkraft aus meinem Leben verschwanden.

Samstag, 17. November 2012

Nichts für Diabetiker

Achtung, der Lesekonsum dieses Beitrags kann zu Diabetes führen!


Letztes Jahr zu Weihnachten bekam ich von meinen Eltern ein Set zum Pralinen machen (ich musste laut auflachen, da ich noch wenige Stunden zuvor daran gedacht hatte, mal wieder Pralinen zu machen) und habe diese auch schon das ein oder andere mal mit Pralinen überrascht.
Bei meinem letzten Besuch in der alten Heimat schenkten sie mir passend zum Set eine Pralinenform. Ein deutlicheres Kompliment und vor allem eine deutlichere stille Aufforderung, wieder Pralinen zu machen, gibt es wohl kaum.
Aber meine Eltern wissen ja, wie gerne ich in der Küche experimentiere (und ich mich dabei oft mit leckeren Mahlzeiten, Kuchen, Keksen, Leckereien, .... belohne) und daher habe ich mich heute gerne in die Küche gestellt und wieder Pralinen gezaubert.

Zum einen entstanden dabei meine eigene Interpretation von Raffaello basierend auf einem Grundrezept von chefkoch.de.

Hierbei kamen auch die Pralinenformen in Einsatz. Und die Reste der Pralinenmasse habe ich mit Eiswürfelformen in Form gegossen. Wenn ihr das nächste mal über Pralinenformen stolpert, liebe Eltern, dürft ihr sie mir gerne als Wink mit dem Zaunpfahl schenken. Ich denke, da werde ich noch eine Menge mit experimentieren. Ich denke da zum Beispiel gerade an mehrfarbige Pralinen.





Auf www.chefkoch.de gibt es viele weitere Pralinen-Rezepte, so dass ich auch meine letzten Sckokoladen-Hohlkörper mit einer Karamell-Masse nach einem Rezept dieser Quelle befüllte. Ich habe der Karamellmasse noch 4cm Amaretto hinzu gefügt, da ich diesen bei meinen weißen Pralinen vergessen hatte. Für mich ist die Karamellmasse zu süß und zu Amaretto-lastig. Aber mit einem Telefonat mit meinen Eltern habe ich mich rückversichert, dass sie auch wirklich Amaretto mögen und mich auch gerne um die restliche Flasche erleichtern. Danke!






Die Pralinen müssen jetzt aber erstmal in meinem Kühlschrank schön aushärten, bevor ich diese meinen Eltern als Gastgeschenk Anfang Dezember mitbringen werde.



Sonntag, 4. November 2012

Trotz Sabotage geschafft!

Letzte Woche Sonntag endlich habe ich den zweiten Anlauf meiner Hose in Angriff genommen.
Und wurde direkt vor dem Zuschnitt sabotiert: von meinem eigenen Bügeleisen!
Dies gab nämlich just an diesem Tag seinen Geist auf. Doch zum Glück habe ich einen Mitbewohner, der ebenso oft bügelt wie ich und der war dann auch so lieb, mir sein Bügeleisen für die letzten Tage zu überlassen.
Und gestern wurde ich dann endlich mit der Hose fertig.





Es ist unglaublich schwierig, eine Hose gescheit an die Püppi zu hängen.

Genäht habe ich diese Hose exakt nach Burda - auch wenn die Größenangaben von Burda mal wieder vorne und hinten nicht passen. Ich hatte zwei Zentimeter NZ eingezeichnet und zumindet am Bund musste ich wirklich auf diese auch ausweichen. Oder ich habe an Umfang zugenommen (leider wahrscheinlicher).

Nun muss ich mich nur noch an die Beinlinge machen. Zugeschnitten sind sie schon. Nur noch 5 Tage Zeit.

Sonntag, 28. Oktober 2012

Halloween naht!

Ich habe wieder geswappt. Diesmal im Zeichen des nahenden Halloweens kommenden Mittwoch. Ich bin nun mittlerweile im erlauchten Kreis der Dreißiger und habe nie wirklich Halloween gefeiert - dennoch liebe ich diesen "Feiertag" über alles und zelebriere ihn heimlich doch täglich.

Bei diesem Swap durfte ich die liebe Claw beglücken. Nach erstem Lesen ihres Steckis hatte ich schon einen groben Plan. Nach dem zweiten Lesen, verfestigte sich dieser. Und nach dem dritten Lesen stand der Plan endgültig fest.

Zum einen bekam sie von mir einen Mug Rug. Wer nicht weiß, was das ist: nicht so schlimm. Ich musste es auch erst selber googeln: hinter diesem englischen Begriff versteckt sich ein Platzdeckchen für die Tee/Kaffeetasse und Kekse. Warum man auch immer einen englischen Begriff verwenden muss, wenn man ein Platzdeckchen meint.







Meine ganz besondere Idee war eine gequiltete Kuscheldecke. Das Adjektiv "besonders" bekommt die Idee deshalb, weil es für einen Mini-Swap eigentlich viel zu groß und zu aufwendig ist. Aber mir gefiel die Idee und nach einigen Skizzen hatte ich dann auch das Design, welches ich direkt so umgesetzt habe.

Claw hat zum Glück die gleichen favorisierten Farben wie ich, daher hatte ich das meiste an Material auch daheim. An Arbeit stecken etwa 40 Stunden drin, aber ich bin von dem Ergebnis total begeistert.
Am liebsten hätte ich die Decke direkt selber behalten.


Ich habe natürlich auch schon mein Paket bekommen.
Neben einigen Leckereien gibt es ein Nadelkissen fürs Handgelenk, eine Handtaschen Voodoo-Puppe, eine Fledermaus und ein Monsterkissen. In den Mund des Kissens kann ich mein Ohr betten und höre so nicht das starke Rauschen meines Tinitus in der Einschlafphase. Ich habe mich wahnsinnig über dieses Paket gefreut.



Dieser Post erklärt vielleicht auch, warum es momentan doch ein wenig stiller hier ist: ich swappe momentan eine ganze Menge und bin nach Feierabend meist am Werkeln. Doch heute setze ich mich wieder an meine Hose für das Betriebsfest: ich habe immerhin nur noch 11 Tage. Herrje!

Montag, 22. Oktober 2012

Erster Rückschlag

Ich habe einen ersten und fiesen Rückschlag zu verbuchen.

Ich habe mich endlich mal an den Zuschnitt der Bermuda-Shorts gemacht. Auf ein Probestück verzichte ich, ich gebe 2cm Nahtzugabe dazu und sollte es irgendwo knapp werden, kann ich aus dieser ja noch einiges rausholen.

Nach dem Zuschnitt habe ich dann auch flux angefangen zu nähen und war begeistert, dass die Hose an sich eigentlich nicht schwer zu nähen ist - immerhin hat sie ja auch keine trickigen Details.
Als ich dann beim Zusammennähen der Bein-nähte war, der Schock: ich habe die beiden Hinterbeine identisch verarbeitet! Soll heißen....ich habe zweimal ein linkes Hinterbein. Ich grübelte, ob ich die Nähte bei den Abnähern wieder aufbekomme, ohne beim Stoff Fäden zu ziehen. Verwarf dies aber direkt als hoffnungsloses Unternehmen. Also der Ausweichplan: Stoff nachkaufen. Mit einem Verschnittrest ging ich zu meinem Stoffladen, doch der Rest aus der Restekiste war scheinbar wirklich der allerletzte Rest. Also spontane Notlösung: ich fange von vorne an. Mit neuem Stoff. *seufz*

Meine Ausbeute daher:


Diesmal ist es ein Schurwolle-Polyester-Mischgewebe. Und ich habe nur noch 18 Tage Zeit.

Ich habe daraus eine Lehre gezogen: ich nähe nie wieder, wenn ich Migräne habe.

Aber zum Glück kann ich einen kleinen Erfolg verzeichnen, was mir ein wenig den Zeitdruck nimmt. Ich habe mich für das "Obenrum" entschieden.
Die letzten beiden Wochen nutzte ich, um nach einer schwarzen Bluse Ausschau zu halten. Und habe eine gefunden, die schön schlicht ist (irgendwie habe ich das Gefühl, dass momentan Blusen wahlweise mit viel Rüschen, Ausschnitt bis zum Bauchnabel, transparenten Stoffen und/oder Abnäher, die irgendwo aber nicht da wo sie sollten sitzen, schwer in Mode sind).






Und sie hat mich inklusive Versand gerade mal 18€ gekostet.
Sie wurde zwar als "figurumspielend" angepriesen, aber an meiner Püppi sieht man das nicht unbedingt.
Aufgrund des Zeitmangels werde ich an der Bluse keine Änderungen vornehmen. In Zukunft aber werde ich sie dezent meinem Geschmack und meinem Stil anpassen.

Für das Betriebsfest aber plane ich, eine Weste zu tragen.



Mit der Weste greife ich noch einmal das "Detektiv-Motiv" auf, welches sich für mich ja schon in der Hose verbirgt. Die Weste erinnert mich an die alten Sherlock Holmes Darstellungen.
Meinen Tribut an den wesentlich modernen Sherlock werde ich aber bestimmt auch noch irgendwann zollen.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Geplantes Beinkleid

Probleme sind Möglichkeiten, eine Lösung zu finden.

Getreu diesem Motto habe ich die letzten Tage genutzt, um mir ein paar Gedanken bezüglich meiner Kleidung für das Betriebsfest zu machen. Und blieb letzten Endes bei der Idee hängen, die sich bereits beim Tippen des letzten Posts manifestiert hatte.

Ich trage im Alltag Rock. Immer. Naja, fast. Als ich letztes Jahr auch öfter mal beruflich ins Kühlhaus musste, trug ich auch Jeanshosen. Auch wenn ich glaube, dass ich mit Strupfhose und Rock wesentlich weniger gefroren hätte. Aber habt ihr schon einmal versucht einen Weißanzug über einen Rock anzuziehen? Glaubt mir, das ist nicht mölich.
Also normalerweise trage ich im Alltag Rock. Daher war meine Idee, eben weil Abendbekleidung etwas Besonderes sein soll und ich keine Kleider trage, eine Hose zu tragen. Als ich das erste mal letztes Jahr mit einer Hose auf der Arbeit war, waren die meisten meiner Kollegen sichtlich irritiert. Es fiel sofort auf. Daher finde ich die Idee sehr passend, anstelle eines klassischen Rockes eine Hose zu tragen.

Ich kann mich an Detektivgeschichten von Sherlock Holmes und Die Drei Fragezeichen erfreuen, Tim und Struppi sind nicht so ganz mein Ding. Wie komme ich denn jetzt auf den Trichter?
In der Dezemberausgabe der Burda 2011 gab es eine Modell-Strecke zu den letztgenannten. Und ein Modell hatte mir damals auf Anhieb gefallen. Die Bermuda-Shorts 111A.







Bermuda-Short klingt natürlich nicht nach einer angemessenen Abendbekleidung. Das sehe ich ganz genauso. Ich glaube aber, dass die Stoffwahl eine ganze Menge retten wird. In der Restekiste meines örtlichen Stoff-Anbieters lag vor einigen Monaten 1.2m des oben gezeigten Anzugsstoffes (ich tippe auf Schurwolle), den ich einfach nicht dort lassen konnte. Und genau 1.2m Stoff brauche ich für die Hose. Perfekt!



Bei einem kurzen Beinkleid wird man meine Schuhe sehen. Da ich einen etwas ungewohnt geformten Frauenfuß habe, kann ich nur Skechers oder Rangers tragen.
Auf Arbeit schwöre ich auf meine bequemen Skechers, aber sie sind auch wirklich nur bequeme Alltagstreter. Nichts für einen Abend mit Dresscode.
Das sind meine Rangers allerdings auch nicht, zumal ich mich von meinen geliebten 3-Loch abnutzungsbedingt trennen musste. Demnächst möchte ich mir zwar wieder neue holen, aber ich erinnere mich nur ungerne daran, wie lange ich brauchte, um sie einzulaufen und wie schmerzvoll es war.
Daher werde ich meine Stiefel tragen - aber kaschieren. Und auch hier weiß Burda mal wieder Rat:







Diese Gamaschen hält die Burda 01/2010 parat. Meine Version wird allerdings nur ein bißchen höher als die Stiefel selber und komplett schwarz ohne Kontrast. Da ich im Winter immer schwarze blickdichte Strumpfhosen (zusammen mit meinen Röcken) trage, erhoffe ich mir, dass die Gamaschen gar nicht so sehr auffallen werden und man den Schummel mit den Stiefeln nicht sofort erkennt.


Soweit schon mal der halbe Plan fürs Outfit. Für Obenrum mache ich mir konkretere Gedanken, wenn ich das Untenrum gestemmt habe. Ein paar Ideen habe ich aber zum Glück bereits schon.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Schwarz mit Stil


Ich bin ich, und zwar zu jeder Zeit und zu jedem Anlass. Zu mir gehört die Farbe Schwarz (und ein bisschen Grün), meine Stiefel und ein unkonventionelleres Auftreten (zumindest ein bißchen).
In Kleidung, in der ich mich nicht wohl fühlen kann, drückt sich meine Abneigung gegen diese direkt in der Körpersprache aus. Ich möchte mich nicht verstellen und damit erzielen, dass andere Menschen einen zur Schau getragenen Aspekt von mir schätzen, der mich einfach nicht repräsentiert.
Und dennoch muss ich mich auch gesellschaftlichen Konventionen beugen. 

Nächsten Monat zum Beispiel gehe ich auf unser Betriebsfest und es gilt zwar offiziell keine Kleiderordnung, aber Bilder der letzten Jahre und Rücksprachen mit Kollegen verrieten, dass es eine ungeschriebene Kleiderordnung gibt. Diese wird auch von den Männern größtenteils eingehalten. Und ich bin schon ein wenig stolz auf „meine Jungs“, denn unsere Abteilung machte auf den gesehenen Bildern wirklich stiltechnisch die beste Figur. Das erwartet man nicht von einer Betriebs-EDV; sitzen wir doch nach Klischee im Keller, essen Chips, trinken Cola und tragen zur seltsamen Frisur noch seltsamere T-Shirts.
Ich gestehe aber auch, dass „meine Jungs“ so stilvoll aussahen, weil keine Frau dazwischen saß. Denn so sehr sich die Herren Mühe gaben, wirklich fein auszusehen, haben es die meisten Damen doch vernachlässigt. Sehr schade fürs Gesamtbild.

Das Gesamtbild ist es, weswegen sich mir die Frage stellt, wie ich der ungeschriebenen Aufforderung der angemessenen Abendkleidung und meiner eigenen Persönlichkeit gerecht werden kann. Denn verkleiden mag und werde ich mich nicht.

Derartige Situationen waren damals Grundlage einer Idee, eine Plattform für das Schwarzvolk zu bieten, die vor genau solchen „Problemen“ stand und eine Lösung sucht und/oder findet und präsentiert. Denn es ist wirklich nicht leicht, den schmalen Grat zwischen gesellschaftlicher Konvention der angemessenen Kleidung und der eigenen Persönlichkeit zu finden.
Aus vielerlei Gründen wird es diese Plattform aber nicht geben. Und so bleibt die schwierige Aufgabe der Gratwanderung jedem selbst überlassen – sofern man sich dieser Aufgabe stellen mag.

Ich hoffe, ich konnte verdeutlichen, welche Idee mit welcher Intention mich momentan beschäftigt.
Denn ich möchte mich bzgl. Kleidung eben dieser in nächster Zeit wieder widmen. An dieser Stelle möchte ich natürlich nicht zum Ausdruck bringen, dass meine sonstigen und bisherigen Kleidungsstücke diesem Anspruch nicht genügen.
Es sind Alltagskleidungsstücke, mehr aber auch nicht.
Sie genügen einfach nicht dem Anspruch einer „angemessenen Abendkleidung“. Denn neben Betriebsfesten gibt es ja auch Hochzeiten, Jubiläen und viele weitere gesellschaftliche Anlässe mit Dresscode, die mir gerade nicht einfallen.

Für mich steht eigentlich nur eines fest: ich werde zu derartigen Anlässen kein Kleid tragen. Aus einem ganz einfach Grund: ich trage keine Kleider. Es passt auch irgendwie nicht zu mir. Eigentlich schwebt mir auch eher eine Kombination aus Kleidungsstücken vor, die ich getrennt voneinander auch im Alltag tragen könnte, ohne direkt overdressed zu sein. In Kombination aber  sollten sich auch nicht underdressed sein. Speziell Abendkleider dienen ja dem Zweck, die Frau darin besonders zu präsentieren. Daher ist die Wahl des Schnittes und des Stoffes auch eher auffällig und pompös. An diesem einen Abend des Ausführens soll ein Abendkleid die Frau in den Mittelpunkt stellen.
Genau dies möchte ich nicht erzielen. Ich möchte mich nicht präsentieren, mich nicht in den Mittelpunkt rücken. Dies dürfen sehr gerne jene Damen übernehmen, die „der Typ dazu“ sind. Ich schaue auch gerne hin, wenn eine Frau im passenden Kleid da ist. Mein eigener Stil aber ist es nicht. Und gerade diesen will ich bei der Wahl meiner Garderobe doch beibehalten.


Ihr seht, das wird kein leichtes Spiel für mich. Es wird eine Menge Gehirnschmalz einfordern. Und dabei habe ich bzgl. des Betriebsfestes nur noch knapp vier Wochen Zeit. Vier Wochen, die eigentlich auch schon gut verplant sind.


 

Montag, 24. September 2012

Das Ende einer Ära

Unzählige Stunden im Sonnenschein, doppelt soviele (zumindest gefühlt) im Sturm, Regen und Schnee.
Eine Vielzahl von Bücher, um die 5 MP3-Player.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Stunden Verspätungen und Nerven.
Kopfschmerzen, randalierende Ultras, eiskalte Füße.
Permanenter Schweißgeruch im Sommer, Matsch im Winter.
Gegen Kyrill kämpfend und dann doch abends im Stich gelassen, Hartz4-TV direkt live vor Ort.
Grölende Fußballfans und tanzende Betrunkene.
Mit Rotstift Hausaufgaben korrigierend, ohne Musik im Ohr die Menschen um einen herum ausblendend.

12 Jahre regelmäßiges Zug- und Busfahren. Wahrlich eine Ära....die heute zu Ende ist:





Mein Wagen, ich korrigiere: mein NEUwagen.

Schwarz, schnittig...meiner!

Montag, 10. September 2012

von Innen wie eine T.A.R.D.I.S


Da ich am Samstag bei meiner Familie die Einschulung meines Neffen feierte und dies für mich innerhalb von weniger als 36 Stunden bedeutete, dass ich acht Stunden in Zügen sitze, habe ich mir heute einen Tag Urlaub genommen - um mich vom Wochenende zu erholen.

Erholungstage nutze ich gerne auch, um zu nähen. Und so wurde dann auch Julias Tasche heute fertig.

Dem Innenleben, welches aus royalblauem Canvas genäht ist, habe ich eine Reißverschlusstasche, einen Karabiner für Schlüssel und eine Pattentasche verpasst.







Mir gefällt die Farbwahl erstaunlich gut - auch wenn blau normalerweise nicht so meine Farbe ist.
Aber damit habe ich dann fürs erste genügend Taschen genäht. Versprochen!

Montag, 3. September 2012

Julias Tasche


Genäht habe ich am heutigen Urlaubstag auch ein wenig, an Julias Tasche. Leider nicht viel, da die fehlenden Materialien noch immer nicht kamen *grummel*

So habe ich also nur das Grundgerüst der Tasche geschafft (also das Außenleben) und die Henkel.


Damit habe ich dann auch meine letzten Taschenschieber verarbeitet, die mittlerweile drei Jahre ihr Dasein bei mir fristeten. Nun bleibt zu hoffen, dass der Futterstoff und die Schließen bald ihren Weg zu mir finden werden.

Sonntag, 2. September 2012

Julias Tasche - Die Vorüberlegungen

Und schon wieder plane ich eine Tasche - diesmal für Julia.

Die Tasche wird 40 cm breit, 35 cm hoch und 12 cm tief. Außenfarbe schwarz und das Futter wird royalblau. Getragen wird die Tasche mit Henkel über die Schulter oder aber per Hand mit einem Henkel.
Als Verschluss sind Schnallen vorgesehen, diese hier. Die Klappe wird aber - im Gegensatz zu Amys Tasche - nicht komplett über die Front reichen, sondern "nur" zu 2/3.
Das Innenleben gestalte ich mit Schlüsselkarabiner, einer Patten- und einer Reißverschlusstasche.

Soweit der Plan. Heute schneide ich den schwarzen Stoff für die Oberseite zu - der andere Stoff sowie die Schnallen sind erst auf dem Weg zu mir. Also mache ich auch erstmal nur so weit, wie es mir möglich ist :)

Montag, 27. August 2012

Amys Tasche - Teil 2

Am Wochenende habe ich sie fertig gemacht: Amys Tasche.

Sie hat die Größe 40x40cm und eine Tiefe von gut 4cm. Die Henkel sind um die 50cm lang.

Die Henkel sind übrigens verstellbar, von 50 bis um die 80 cm. Dazu habe ich Taschenschieber in die Henkel eingebaut.



Da Amy eine schlichte Tasche haben wollte, damit sie diese bestenciln kann, habe ich mich minimalst im Innenleben ausgetobt.

Zum einen habe ich einen Karabinerhaken eingebaut, an dem der Schlüssel gehängt werden kann. Zumindest ich suche immer meine Schlüssel in der Tasche.






Und zwei Innentaschen gibt es auch. Eine Pattentasche, weil ich diese zuletzt vor 2,5 Jahren genäht habe und es einfach mal wieder machen wollte. Normalerweise bin ich ja Fan von Paspeltaschen.





Und eine aufgesetzte Tasche in Kontrastfarbe zum Fütter.






Die Farbgebung war übrigens nicht meine Idee, wirklich! De Tasche soll eine "Lord Voldemort" - Tasche werden. Und grün passt nun einmal auch zu einem Slytherin.

Die Klappe der Tasche geht über die gesamte Front und ist innen ebenfalls mit Grün gefüttert. Und wie bei Kampftaschen ist hier auch noch ein Verstauraum, der aber eher dazu dienen soll, dass beim Stenciln keine Farbe durchsifft aufs Futter (indem ein Stück Pappe zwichen geschoben wird).

Geschlossen wird die Tasche mit zwei Schnallen und geösten Riemen.






Mir gefällt die Tasche sehr gut - in einer anderen Größe würde ich sie glatt behalten. Ich glaube, ich sollte mir auch mal wieder eine kleine Tasche nähen....


Beim Nähen befand ich mich kurzzeitig im Schockzustand: sowohl meine schwarze als auch diese herrlich grüne Baumwolle sind nun aufgebraucht! *hyperventilier* Aber Nachschub ist schon geordert.

Und da ich immer sehr gut im Meckern bin, was überblitzte Bilder anlangt, werde ich mich jetzt mal mit meiner Camera auseinandersetzen.

Dienstag, 14. August 2012

Amys Tasche - Teil 1: Vorüberlegungen

Ich nähe erneut eine Tasche für Amy.

Die Maße der Tasche sollen 40x40cm sein und nicht wirklich tief, um die 4cm.
Der Außenstoff soll schwarz sein, das Futter schwarz und/oder grün.
Das Henkelmaß soll so um die 50cm sein. Von außen soll die Tasche schlicht schwarz sein, damit Amy sie bestenciln kann. Daher wäre es auch ganz gut, wenn sie zumindest an der Vorderseite zwischen Futter und Oberstoff Pappe schieben kann, damit das Futter durch eventuell durchdrückende Farbe nicht dreckig wird.
Ins Innenleben soll mindestens eine weitere Zusatztasche. Diese würde ich gerne als Pattentasche machen. Einfach nur, weil ich schon so Ewigkeiten keine Pattentaschen mehr genäht habe.
Vermutlich mache ich irgendwie noch eine weitere Tasche. Sofern Amy nichts dagegen hat, würde ich gerne auch einen D-Ring mit Karabiner einarbeiten, an den der Schlüssel gehängt werden kann. So muss man den dann nicht immer suchen (wer kennt es denn nicht?).

Geschlossen wird die Tasche dann mit einer Klappe und Schnallen. Hier ist momentan meine Überlegung, ob ich die Klappe so groß mache, dass dort das Stencil aufgebracht wird (also so, dass die Klappe wirklich die ganze Vorderseite überlappt).
Was meinst du Amy?

Sonntag, 12. August 2012

Hört ihr auch ihr lieblich Rattern?

Erika ist wieder da!

Gestern frisch aus der Reparatur abgeholt und natürlich gleich wieder zum Einsatz gebracht. Immerhin liegt ja der Rock, den ich angefangen hatte, bereits zugeschnitten auf dem Nähtisch bereit.

Keine 24 Stunden später und der Rock ist fertig. Mein erstes Stück nach Meine Nähmode.






Die Anleitung ist sehr verständlich geschrieben - außer beim Reißverschluss. Da hieß es nur "einseitig verdeckt einnähen". Keine Beschreibung, wie es geht. Da finde ich, würde ein Nähanfänger zu sehr alleine auf sich gestellt sein.

Geschlossen wird der Rock hinten mit - wie eben erwähnt - einem einseitig verdeckten Reißverschluss.


Als kleinen Blickfang habe ich an einer Gürtelschlaufe ein kleines Apfellogo aufgenäht. Das Webband bekommt man auf dem Stoffmarkt Holland.

Das Äpfelchen will sich einfach nicht ablichten lassen!

Entschuldigt, dass der Rock so ungebügelt ist. Ich war nur so begeistert, dass endlich wieder meine Erika da ist und der Rock fertig ist...


Zur Passform: der Rock sitzt wie angegossen. Das bin ich zumindest von Burda Style so nicht gewohnt.
Also bekommt hier Meine Nähmode definitiv einen Vorzugspunkt von mir.

Erika kommt gerade rechtzeitig heim, damit ich auf ihr diesen Rock zuende fertigen kann: kommenden Mittwoch kommen die neue Ausgaben von Burda Style und Meine Nähmode dank Abo ins Haus.

So und nun husch husch, alle raus in die Sonne! Eis essen...

Sonntag, 22. Juli 2012

Meine neue Nähmode?

Momentan komme ich nur noch am Wochenende zum Nähen - und das Hauptaugenmerk meinerseits lag in dieser Woche auf einer Wundertüte, die ich für einen Swap bei Natron&Soda mache. Da kann ich momentan natürlich noch nichts zu zeigen ;)

Um meinen Ego-Trip aber weiter fortzusetzen, habe ich mich an Modell 4 aus der Meine Nähmode Frühjahr 2012 gesetzt.






Mein Modell wird natürlich schwarz und mit grünem Schrägband akzentuiert. Ich bleibe "meinen" Farben eben treu.

Der Schnittmusterbogen ist ein wenig unübersichtlicher als bei der Burda, aber dafür sind die einzelnen Bögen kleiner und wesentlich handlicher. Das Abrädeln des Schnittes ging daher ziemlich flott.



Mehr als zugeschnitten habe ich aber bisher noch nicht.

Samstag, 7. Juli 2012

Beschenkt!


Da ich vor kurzen einen Rock zum Verschenken genäht habe, wurde mir nun ein Wunsch erfüllt: eine Hüfttasche.
UND SIE IST WUNDERTOLL!
Super sauber verarbeitet, die Materialwahl ist 1a und auch das witzige Detail (das Fuuhuuutter) ist total klasse. Ich liebe sie jetzt schon und habe sie auch bereits zum Bummeln durch die Stadt (bei Regen, jeih!) ausgeführt. Aber schaut selber:





Ist sie nicht toll?


Und das war noch nicht alles......meine Wichtelmama hat sich bei Selene scheinabr gut informiert. Ich bekam nämlich noch Bonbons und drei Sorten Tee, ein Bollo verschwand auch direkt in meinen Mund und einen Tee mache ich mir nachher, wenn ich den heutigen Tag hinab geduscht habe.

 Die EULEN! *herzchenaugen*

An dieser Stelle noch mal einen lieben Dank an die liebe Sarah! Die Tasche wird mich noch sehr oft begleiten dürfen.

Den heutigen Abend verbringe ich dank www.lovefilm.de mit Captain Jack Harkness und seinem Team von Torchwood

Sonntag, 1. Juli 2012

Juni-Nähereien - ein Rückblick.

Anfang eines neuen Monats kann man wunderbar dazu nutzen, um auf den vergangenen Monat zurück zu blicken. Begleitet mich doch bei meinem Blick zurück!

Die meiste Zeit habe ich am Ballkleid für meine wundervolle Frau O. gearbeitet, welches morgen abgeholt wird.

Nebenbei mal erwähnt, aber nie auch nur ein Bildchen gezeigt, habe ich den Rock, den ich für einen SWAP bei Natron&Soda genäht habe. In meinem näheren Bekanntenkreis hieß er dann nur noch "der Rock des Grauens" - ich durfte ihn nämlich zweimal nähen, da ich beim ersten mal ziemlich gepennt habe und schlußendlich vorne und hinten nichts aneinander passte.
Die Empfängerin des Rockes hat sich sehr gefreut, was mich beruhigt hat :)
Hier nun endlich ein paar Bildchen von dem guten Stück.




Der Stempel auf den Bildern führt übrigens zu ihrem Blog, der durchaus lesenswert ist!

Dann habe ich als kleines Goodie meiner Mama zwei Schleifchen aus rosa-karierten Stoff genäht.

Und die letzte Woche habe ich dann mit einem kleinen Tauschgeschenk für Amy verbracht: eine Tote-Bag.
Genäht habe ich diese komplett aus schwarzen Stoffen, damit Amy sie verzieren kann :)


Die Maße habe ich Amys Wünschen angepasst und dem Schnitt noch eine verschließbare Klappe hinzu gefügt. Geschlossen wird die Klappe mit zwei eingeschlagenen Druckknöpfen.



An Kontrast habe ich den Boden der Tasche mit schwarzem Jacquard verziert. Der findet sich auch im Innenleben wieder - ebenso mein kleiner Apfel.


Bilder vom Innenleben enthalte ich euch aber noch - will Amy ja immerhin nicht alles verraten - ich Schuft, ich.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Für die Schöne das Schönste!

Es ist endlich vollbracht! Das Kleid ist fertig.
Viel gemacht musste ja nicht mehr werden: nur noch die Länge festlegen und die Ränder mit grünem Schrägband einfassen.

Ich bin irgendwie ein klein wenig stolz auf mich...

Das Resultat:




An die Rückenlasche habe ich ein kleines Bändchen mit Äpfeln genäht.Quasi mein neues Label :)
Viele weitere Bilder folgen hoffentlich bald mit lebendigem Inhalt. Hach, ich freu mich so, dass ich meiner Frau O. damit hoffentlich eine Freude mache.

Sonntag, 17. Juni 2012

Für die Schöne das Schönste - Der Endspurt

Immer mehr verliebe ich mich in das Kleid, welches ich aber bald aus den Händen geben werde....*seufz*

Gestern habe ich das Kleid nach der Anleitung von Burda soweit zusammen genäht (wobei ich die Seitennähte schlos und die hintere Mitte des Oberteils offen ließ), dass ich das Korsett "einhängen" konnte und das Korsett mit dem Kleid an der oberen Nahtzugaben zusammen genäht habe.

Beim Kleid habe ich bei der hinteren Mitte des Oberteils eine Nahtzugabe von jeweils 4cm gegeben. Diese Nahtzugabe habe ich umgeschlagen und hinter den letzten Stab der hinteren Mitte fest geheftet.



Für einen Untertritt habe ich einen doppeltbreiten Streifen Stoff zugeschnitte, in der Mitte zusammen gefaltet und die beiden kurzen Enden aufeinander gesteppt. Nach dem Wenden und ausbügeln fasste ich die offene Kante mit Schrägband ein.


Den Untertriff habe ich ebenfalls mit der eben abgesteckten Naht zusammen an das Korsett und Kleid gesteppt.



Im Anschluss werden noch gleichmäßig Ösen eingeschlagen.


Damit meine liebe Frau O. in das Kleid steigen kann, habe ich unterhalb des Korsetts im Rockteil einen Poloverschluss eingebaut.
Und somit kann ich es dann auch meiner Püppi anziehen.



Und die Ansicht von Hinten:


Jetzt fehlt nur noch eine Passprobe meiner Frau O. damit ich die obere Kante und die Länge des Kleides festlegen kann. Dann wird nämlich nur noch grünes Schrägband angenäht.

Schon jetzt hibbel ich dem Augenblick entgegen, in welchem ich Frau O. in diesem Kleid bewundern kann. *erneut seufz*