Samstag, 31. Dezember 2011

Patchwork - Skizzen


Ich plane ja eine Tischdecke für die Küche. Heute maß ich dann auch den Tisch einmal aus und legte die Maße für das Patchwork auf 60x120cm fest.
Die eigentlich geplanten Kaleidoskope verschiebe ich der Schwierigkeit halber erst einmal nach hinten. Und widme mich lieber Streifen, Quadraten und Dreiecken, die nicht auf Spitz zusammen gefügt werden wollen.
Heute Nacht, als ich mich schlaflos hin und her wälzte, hatte ich dann auch schon die ersten Ideen, die ich heute auf Papier brachte.



Der Entwurf ist zwar noch nicht schlecht, erscheint mir aber ein wenig zu unruhig. Mit dem werten Herren wurde einige Ideen ausgetauscht und es folgte Entwurf Nr. 2:


Aber auch der erschien uns beiden irgendwie nicht richtig passend. Der werte Herr schickte mich dann auch wieder zurück zur Ursprungsidee, ein Schachbrett in die Mitte zu machen. Und so folgte Entwurf Nr 3:


Das ist genau das, was mir vorschwebte! Gebrochene Symmetrie, ein Spiel mit Schwarz und Weiß. So, der Plan steht. Und im nächsten Jahr wird er dann in Angriff genommen.


Ich wünsche euch allen einen wundertollen Start ins Jahr 2012!

Dienstag, 27. Dezember 2011

Wiedergeburt meines Lieblingsrockes

Heute morgen *räusper* Mittag kroch ich aus dem Bett mit dem festen Vorsatz, meinen Rock endlich fertig zu machen.
Ich habe einen Schnitt für meinen Bund konstruiert und ihn doppelt zugeschnitten (einmal Futter, einmal Oberstoff). Den Futterbund habe ich mit Bügelvlies verstärkt und an den Bund aus Oberstoff an der Oberkante zusammen gesteppt. Und anschließend habe ich den Bund angenäht. Lange habe ich gegrübelt, ob ich den Rock mit Schnallen oder mit Knöpfen schließen soll. Spontan habe ich mich heute für Knöpfe entschieden.
Genug der vielen Worte hier mal ein paar Bildchen:

Und mal ein Detailbild der Glasknöpfe, die ich aus meinem Fundus gefischt habe.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Nostalgisch Part 3

Und wieder ein Mini-Update.
Ich habe meinen Rockteil fertig und bisher kann ich sagen, dass das Makeover eine sehr gute Idee war. Mir gefällt es.
Insgesamt waren es gut 6m Saum, die ich da unterlegt habe. Hatte heute auf Arbeit eine kleine Diskussion mit meinem Technik-Fraggle und damit er mir glaubt, dass der Schnitt des Rockes wirklich rund ist:

 Und einmal im Detail, wie der Saum jezt ausschaut:

Nun fehlt nur noch ein geeigneter Bund. Den werkel ich am Wochenende.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Nostalgisch Part 2

So, heute ging es dann auch direkt weiter.
Ich entschuldige mich schon einmal, dass momentan immer so kleine Happen kommen. Aber irgendwie mag ich dann auch nicht mehrere Tage sammeln, bevor ich hier poste.

Heute habe ich erstmal die Reste des Reißers raus geschnitten und die Rockbahn hinten zusammen gelegt und einmal entlang gesteppt. Damit habe ich die Stelle des Rockes, die wegen des Reißverschlusses (den ich damals sichtbar einsetzte, indem ich einen Schlitz in den Rock schnitt und ihn da hinein "verstürzte") offen war, geschlossen.
Leider habe ich eine kleine Welle drin.
Ich entschuldige mich fürs überbelichtete Bild. Sobald ich einen Monat mit weniger Arztkosten habe (diesen Monat sind sie einfach alles andere als schön), kaufe ich mir eine neue Camera.

Anschließend habe ich 10cm breite Streifen aus schwarzem Stoff geschnitten und diese an den Enden zusammen genäht, so dass ich einen ca. 8m lange Stoffstreifen hatte. Diesen in der Mitte gefaltet, gebügelt und einmal abgelichtet:

Dies nähe ich morgen an den Rockkanten an und verstürze den Rand damit, so dass noch ca 4cm des schwarzes Streifens sichtbar sind. Und nun genieße ich mal meinen Feierabend :)

Montag, 19. Dezember 2011

Nostalgisch Part 1

Und da ist er wieder: der Grund warum ich überhaupt mit Nähen angefangen habe.
Ich wollte damals, vor mittlerweile vier Jahren, unbedingt einen Schottenrock haben. Im Internet traf ich auf diese Anleitung und die nähende mela war geboren. Dieser Rock ist auch einer der ersten Röcke, die ich damals nähte.
Mittlerweile habe ich ihn schon dreimal umgenäht. Und nun ist es wieder soweit.
Warum?
Der Reißer ist kaputt gegangen. Der Bund ist ganz schön ausgeludert. Und allgemein: ein Workaround täte einfach mal gut.


Also was mache ich nun? Erstmal habe ich den Bund abgetrennt und das Schrägband rundum abgeschnitten.
Der Rock wird nun ein waschechter Wickelrock mit breiter schwarzer Biese. Auch der Rockbund wird dann schwarz werden.
Morgen nähe ich nach Arbeit auf der Rückseite eine Längsnaht, da der Reißer auch bis in den Rockteil reichte.

Da werde ich dann den Stoff so zusammen nähen, dass das Muster hoffentlich erhalten bleibt.
Nun aber ist es leider schon viel zu Dunkel hier zum Nähen :(

Sonntag, 20. November 2011

Oh Goth - ein Doppelpost!

Ich wollte so etwas eigentlich immer vermeiden - zwei Posts an einem Tag. Aber nunja, nun tippe ich doch einen zweiten Post.
Mein Probe-Patchwork-Kaleidoskop ist fertig. Und er ist fast gut.
Ich habe zwei Fehler gemacht:
- beim Zusammensetzen der Stücke habe ich einmal einen Denkfehler gemacht. *grummel*
- beim Zusammensetzen der Hälften habe ich noch nicht sauber genug gearbeitet.

So also sieht mein Probestück aus:

Ich mache noch eines. Diesmal in einer ordentlichen Farbordnung (wobei ich diesen Fehler verzeihbar finde bei zwei Farben...in schwarz weiß hätte das ganze etwas von einer "negativ Spiegelung") und auch mit einer wirklich sauberen Mitte. Ob ich das heute schaffe, wage ich aber zu bezweifeln :)

In der Weihnachtsbäckerei

Gestern habe ich gebacken. En Masse. In 6 Stunden habe ich vier Sorten Keks produziert und verziert.
 
Und nähtechnisch habe ich gestern mal ein Muster aus meinen Wunschstoffen gelegt, um zu schauen, ob die Farben überhaupt harmonieren.


Zumindest mein Auge protestiert ob der Farbzusammenstellung nicht. Heute werde ich dann mal ein Probe-Kaleidoskop nähen aus schwarz und weißer Baumwolle. Warum? Naja, ich stelle mir das Patchworken nicht so leicht vor. Vor allem aber möchte ich die Spitzen am "Original" doch bevorzugt beim ersten Versuch hinbekommen und das ganze nicht frustriert in die Ecke pfeffern, weil es nicht klappt.

Freitag, 18. November 2011

Auf die Dreiecks-Bahn geraten


Momentan aber mag ich mich nicht an wirklich große Projekte wie Weste oder Korsett setzen. Daher widme ich mich erstmal der Reparatur eines Rockes und dem Nähen eines Tischläufers für unseren Küchentüsch.
Und wer hätte es gedacht - das Patchwork-Fieber schwappt nun auch zu mir rüber. Ich spiele ja schon länger mit dem Gedanken, mich den geometrischen Formen mal zu widmen. Vor allem auch wegen der Mutter des werten Herrens. Und netterweise hat sie mir zwei Bücher ausgeliehen, zur Inspiration. Ich selber war skeptisch - stecke ich doch momentan in einer kreativen Tiefphase - aber ich habe ein Motiv gefunden, an das ich mich setzen werde.
Erstmal aber meine Stoffauswahl - vorsicht, es wird BUNT!
Welche Farbe ich als "Grund"-Farbe nehme, überlege ich mir noch. Vermutlich aber wird es blau.

Nun denn....so werde ich den Abend damit verbringen, das Schnittmuster auszuschneiden und meine Statistik in Minesweeper zu verbessern :)

Mittwoch, 16. November 2011

Es ist vollbracht!

Wie angekündigt, habe ich die letzten beiden Tage an meiner Military-Jacke weiter gearbeitet.

Ich habe den Kragen abgetrennt und erneut angenäht. Nun gefällt er mir auch :)
Dann habe ich die Ärmelsäume versäubert. Den Wollstoff habe ich umgeschlagen, gebügelt und die Nahtzugabe mit dem Hexenstich unsichtbar angenäht und anschließend das eingeschlagene Futter mit dem Matrazenstich angenäht.
Ebenso habe ich auch den Saum der Jacke versäubert. Es fehlten dann nur noch die Knöpfe und die Schließen. Und schon war das gute Stück fertig....
Kann mich bitte mal wer kneifen? Ich habe diese Jacke wirklich fertig???

Der Verschluß sind Rockhaken, die mir stabiler erschienen als Mantelhaken.

Und so beende ich nach knapp zwei Monaten meine Military-Jacke nach Burda. Was habe ich daraus gelernt?
IMMER EIN PROBETEIL MACHEN! und NIMM DIR ZEIT, MACH ES IN RUHE!
Jetzt werde ich mich erstmal aufs Sofa kuscheln und meine neue Burda durch blättern.

Donnerstag, 10. November 2011

Jacke und Schwerter

Und schon sind wieder einige Tage ins Land gezogen und ich stehe nun vor der Aufgabe, die letzten Tage zu rekonstruieren. Wo fange ich denn mal an? Hm, am besten alles der Reihe nach. Am Anfang anfangen ist immer eine gute Idee...

Am Sonntag stand ich ziemlich früh auf, um noch ein wenig an meiner Jacke zu nähen. Geschafft habe ich das Futter.
Hach, ich liebe einfach nur diesen Jacquard. Auch wenn er ausfranst wie blöd.

Nachmittags war ich dann mit dem werten Herren in Fürstenau. Unsere drei Schwertmänner haben nämlich eine nicht unwesentliche Rolle bei einer historischen Führung durch die Stadt Fürstenau eingenommen. Es gab unter anderem die Geschichte des Wilden Jans und eines Hollandgängers, der zum Mörder wurde, zu erzählen. Unsere Jungs haben diese Rollen spontan übernommen und gut improvisiert. Sofern es gut in der Presse ankam, wird das ganze in zwei Wochen noch einmal wiederholt. Angekündigt ist es zumindest bereits. [auf dem verlinkten Foto ist niemand von uns zu sehen....].Wir Mädels konnten wegen einer noch nicht vorhandenen geeigneten Gewandung leider nicht teilnehmen.

Abends setzte ich mich dann wieder an meine Jacke und machte den Kragen fertig.

Ein Blick ins Innenleben....
Der Kragen gefällt mir so aber noch nicht und wird noch einmal abgenommen.

Dienstag, 1. November 2011

Schulterklappen

Endlich mal wieder nähe ich an meiner Jacke weiter. Der Herbst hat mir ja zum Glück mit seinen konstanten > 10°C eine kleine Verschnaufspause gegönnt. Aber nächste Woche steht eine Dienstreise nach Bayern an, bis dahin möchte ich die Jacke fertig haben.
Also ran an den Speck! Apropos Speck.....heute morgen in der Fahrgemeinschaft drehte der Fahrer die Heizung so hoch, dass ich fragte, ob er uns backen möchte. Kommentar von meinem Mitbewohner (ja, wir wohnen zusammen, arbeiten zusammen und fahren auch noch in der gleichen Fahrgemeinschaft....): "Mela im Speckmantel". Ja, herzlichen Dank!

Da die Tage kürzer werden, habe ich abends nicht so die Lust, viel zu nähen. Daher für heute nur ein Mini-Update: die Schulterklappen sind fertig!

Gestern kam endlich mein Jacquard (Futter). Den schneide ich morgen dann zu. Und am WE werde ich dann hoffentlich diese Jacke zuende nähen können. Ich bin optimistisch...

Mittwoch, 26. Oktober 2011

Ärmel sind Krieg!

Gestern hatte ich einen Tag Urlaub und nutzte ihn, um den zweiten Versuch meiner Military-Jacke zuzuschneiden und natürlich mit dem Nähen zu beginnen.
Zum Abend dann konnte man bereits erkennen, was es werden soll:
 Und heute nach der Arbeit war es soweit: das Einsetzen der Ärmel. Oha! Habe ich die doch das letzte mal total versaubeutelt...
Also in Ruhe hingesetzt und alles ganz langsam und stressfrei in Angriff genommen.
Nach Setzen der Ärmelnähte, heftete ich rechts und links der (imaginären) Nahtlinie mit großen Stichen den Bereich, der eingereiht werden möchte (ist im Schnitt mit zwei Punkten markiert).
Und nun gesehe ich hier die Änderung zum ersten Versuch ein: ich habe mir das Schnittmuster genauer angeschaut und einen Querstrich auf dem Unterärmel entdeckt.
Hier auf dem Schnittmuster natürlich total easy zu erkennen:
 Wie konnte ich das nur beim ersten mal übersehen? Ahhhhh, weil der ganze Schnittmusterbogen natürlich sehr übersichtlich ist!




Und des Weiteren gestehe ich, dass ich immer der Meinung war, dass bei einem Zweinaht-Ärmel ebenfalls eine Naht auf die Seitennaht der Jacke treffen würde. Aber ein etwas genauerer Blick in meine Burda-Nähschule verrät folgendes: "Bei Zweinaht-Ärmeln trifft die untere Ärmelnaht nie auf die Seitennaht, sondern der Querstrich des Unterärmels". Ok, ich habe vor ein paar Wochen gepennt....

Ok, also pinne ich erstmal den Unterärmel am Querstrich auf die Seitennaht und den Oberärmel beim Querstrich auf die Schulterlinie an der Passe. Und dann einmal vom Unterärmel aus bis zu den Markierungen bzgl des Einhaltens festpinnen.

Um die Mehrweite in den Ärmelausschnitt zu bekommen, schiebe ich den Stoff an den Heftfäden zusammen und verteile den Stoff gleichmäßig.


Diese kleinen Fältchen, die sich dabei bilden, muss man "nach oben schieben" - also so, dass man beim Festnähen keine Fältchen einnäht. Ich hefte das ganze einmal mit Heftgarn fest und schaue, wie der Ärmel sitzt.
Die kleinen Fältchen da neben dem Ärmelansatz stammen von der zweiten Heftnaht, also sollen sie mich nicht irritieren.
Angenäht wird das ganze dann mit vollen Fingereinsatz: die Mehrweite möchte beim Annähen rechts und links des Füßchen beiseite geschoben werden.

Und angenäht (aber noch ungebügelt) sieht das ganze dann so aus:
 Und mit zwei Ärmeln sieht das ganze schon noch mehr nach Jacke aus. Und ich bin verdammt erleichtert, dass ich es diesmal hinbekommen habe.


Donnerstag, 13. Oktober 2011

Handarbeit im wahrsten Sinne des Wortes

Ich brauche einen Fleischerhandschuh, Handarbeit ist zu gefährlich für mich....
Denn irgendwie habe ich heute fast nur mit Hand genäht. Und rammte mir mehr als einmal die Nadel in die Hand. Aua!
Aber der Reihe nach...

Den Saum habe ich beim Oberstoff umgebügelt und per Hand unsichtbar angenäht.
Anschließend das Futter umgebügelt und auch das mit der Hand auf die Nahtzugaben genäht. Himmel! Das dauert ungefühlt fünfmal länger als gefühlt erhofft. Ewig!


Naja, warum auch immer, ich war noch motiviert genug, auch die Futterärmel einzuschlagen und an den Nahtzugaben mit Matrazenstich anzunähen.

Dann ging es darum, die vordere Mitte zu konstruieren. Einmal die Nahtkante bügeln und schmal absteppen.


Nun sollte man nach Anleitung an der Bruchkante umklappen und annähen.  Joar, irgendwie hat burda da nen Wurm drin in der Anleitung. Denn dazu hätte ich die Paspel nicht an der Nahtzahl 6 anbringen sollen, sondern an der vorderen Kante. Gnah! So ist nun das Stück vorne in der Mitte nur halb so breit, wie es sein sollte.
Ich habe es bisher nur genadelt. Denn ich kann ehrlich gesagt nicht mehr mit der Hand nähen...



Zumindest erheiternd waren die Folgen von Big Bang Theory, Staffel 2. Vermutlich wäre ich ohne bei der Arbeit komplett abgedreht.

Morgen werden die letzten Nähte per Hand gesetzt und Knöpfe angenäht. Dann ist die Jacke endlich fertig.

Dienstag, 11. Oktober 2011

Es geht mir an den Kragen!

Und zwar nicht nur sprichwörtlich....der Kragen möchte endlich verpaspelt werden.
Also einmal eine Paspel an den Kragen gesteckt, gezupft und geheftet.

Juhu! Meine Cam war heute gewillt, nicht verwischte Bilder zu machen :)

Einmal dicht an der Paspelwulst entlang gesteppt und dann mit dem anderen Kragenteil rechts auf rechts aneinander gegehftet und entlang zuvor gesetzter Naht gesteppt.
Gewendet.




Nebenbei habe ich den neuesten Mitratefall von ??? gehört und gelöst.
Ich möchte natürlich auch nicht verheimlichen, dass oben gezeigter Kragen Versuch Nr. 2 ist - der erste ging tierisch nach hinten los.
Daher lasse ich es auch lieber für heute und nähe in Ruhe am morgigen Abend weiter.

Montag, 10. Oktober 2011

Ufo-Warnungen

Oh, da zieht nun über eine Woche ins Land. Und ich gestehe, dass ich an meinen eigenen Projekten eigentlich gar nicht gearbeitet habe.
In der letzten Woche half ich unter anderem, Conrad einen weiteren Gärballon mit Met anzusetzen.
Am wochenende dann aber setzte ich mich wieder an meine Jacke, zumal es ja auch gut kalt geworden ist :)
Leider kann ich nicht wirklich viele Bilder zeigen, denn alle Bilder knipste ich für den Datenmüll.

Ich habe das Futter zugeschnitten und zusammen genäht. Der grüne Jacquard macht sich in der Kombination mit schwarzem Mantelflausch wirklich gut.
Als es dann daran ging, Futter mit Oberstoff zu vereinen, verzweifelte ich beinahe an der Formulierung der burda.
Ich brauchte zwei Tage, um es dann letzten Endes zu verstehen. Und kramte die Jacke, die ich bereits als UFO abschrieb, wieder hervor.
Stand der Dinge bisher also ist der, dass ich die ersten Nähte zur Vereinigung des Futters und Oberstoffes gesetzt habe.
Leider kann ich euch keine Bilder zeigen, denn ich finde die Anleitung noch immer ziemlich uneindeutig.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Military-Jacke - Klappe die zweite

Seit Freitag Abend läuft VNV Nation nicht nur in meinem Kopf (klasse Konzert in Grosse Freiheit 36, Hamburg), sondern auch auf meinem PC. Derart positiv beschallt, setzte ich mich sowohl in großer Vorfreude aufs Konzert am Freitag als auch gestern an meine Military-Jacke.
Es geht nämlich endlich an die Ärmel. Im Zuschnitt wirklich harmlos.
Doch im Einnähen sind Ärmel reiner Krieg! Am Freitag habe ich sie dreimal eingesetzt mit Heftgarn und dreimal wieder heraus getrennt.
Gestern endlich habe ich sie annehmbar einsetzen können. Hinzu kamen noch die Schulterklappen, die ich auch gleich mit Knopf verziert habe.

So hängt die Jacke bislang auf meiner stummen Mitbewohnerin. Heute wollte ich das Futter zuschneiden und anfangen zu vernähen.
Und an die Paspeln sollte ich mich auch endlich mal machen!

Sonntag, 25. September 2011

Military-Jacke - Klappe die erste

Ich hatte es ja bereits angedroht: ich nähe nach burda!
Bereits unter der Woche hatte ich ja den Schnitt für das Modell 102 aus der Burda 08/11 gerädelt und zugeschnitten.
Der Oberstoff stand ziemlich schnell fest: schwarzes Wollgemisch. Doch welches Futter? Ich habe hier sehr viele Futterstoffe. Doch eigentlich stand der Sieger schon immer fest, die anderen Stoffe hatten gar keine faire Chance. Hier ist meine Stoffauswahl:
Also flott mal zuschneiden (außer das Futter, das mache ich erst bei Bedatf, weil ich ja nur ein Schnittmuster habe)




Ich mache in diesem Fall ausnahmsweise mal kein Schnittmuster und vertraue mal der burda Größenangaben. Ich bin gespannt...

Nach gut 5 Stunden Nähen ist der aktuelle Zustand dieser:

Vorder- und Rückenteile sind vereint und auch die Taschen inkl. Klappen sind angenäht:

Schwarz auf schwarz in Kombination mit meiner momentan schlechten Kamera....ihr versteht hoffentlich, warum ich so wenige Bilder mache?
Hier noch zwei von den Taschen:

Für heute mache ich hier dann auch Schluß, da das Licht hier zu schlecht ist, als dass ich im Dunkeln wirklich nähen kann.
Plan für die nächste Nähsession: die Ärmel fertig machen und einsetzen.